Der Christbaum

In den frühen Morgenstunden am Montag, 7. November 2022 wurde bei strahlendem Sonnenschein in Penzing der Christbaum für den Landsberger Hauptplatz geschlagen und in die Altstadt transportiert. Die ca. 14 Meter hohe und 40 Jahre alte Fichte stammt aus dem Vorgarten der Familie Wenzlaff.

Gefällt wurde der Baum von den Mitarbeitern des Städtischen Forstamts und des Bauhofes der Stadt Landsberg am Lech. Der Transport der ca. 1,8 Tonnen Fichte erfolgte über einen Tieflader, der sich mit der weihnachtlichen Fracht von Penzing auf den Weg nach Landsberg machte. Auf dem Hauptplatz vor dem Historischen Rathaus wurde dieser dann fachmännisch mit einem LKW-Ladekran aufgestellt.
Im nächsten Schritt wird die festliche Beleuchtung angebracht, sodass der Christbaum rechtzeitig zum Beginn des Landsberger Christkindlmarkts am 25. November strahlender Mittelpunkt des Hauptplatzes ist.

Neben dem Christbaum auf dem Hauptplatz werden dieses Jahr aufgrund von Energieeinsparmaßnahmen nach einem Stadtrats-Beschluss lediglich zwei weitere Bäume im Bereich des Christkindlmarktes aufgestellt – dies auf dem Georg-Hellmair-Platz und dem Infanterieplatz  - sowie jeweils ein Baum in den Ortsteilen Ellighofen, Erpfting, Pitzling und Reisch.

Warum der Christbaum schon so früh aufgestellt wird? Das hat mehrere Gründe. Zum einen benötigen die Stadtwerke nach der Aufstellung des Baumes zwei Tage um die Beleuchtung und im Anschluss die großen roten Christbaumkugeln anzubringen. Zum anderen hat der Städtische Bauhof vor Weihnachten alle Hände voll zu tun: In dieser Jahreszeit muss jederzeit mit dem ersten Schnee gerechnet werden. Neben dem üblichen Winterdienst für Straßen, Fahrradewege, Plätze und öffentlichen Gehwege, für den die Mitarbeiter des Bauhofs mit ihren Winterdienstfahrzeugen im Einsatz sind, sind diese auch für das Aufstellen der zahlreichen Buden für den Christkindlmarkt verantwortlich.

Mit der Planung soll sicher gestellt werden, dass pünktlich zur Eröffnung des Christkindlmarktes am Freitag, 25. November 2022 alles festlich geschmückt und im vollen Glanz fertig ist. Die Lichter am Christbaum werden übrigens erst zur Eröffnung des Christkindlmarktes strahlen.

Woher kommen die Bäume?

Die Christbäume, die zur Weihnachtszeit den öffentlichen Raum im Stadtgebiet schmücken stammen traditionell aus den Gärten Landsberger Bürgerinnen und Bürger. Jedes Jahr im September ruft die Stadt zur Christbaumspende auf.

Was eine schöne Tradition geworden ist, kann für manche Gartenbesitzer die Lösung eines stetig wachsenden Problems darstellen. Der eigene Baum überschreitet die verträgliche Größe im Garten, doch bringt man es nicht übers Herz, den über viele Jahre gewachsenen Stamm zu fällen. Durch die Spende wird er einem schönen Zweck zugeführt und erstrahlt noch einmal in hellem Glanz zur Weihnachtszeit.
Für die Christbäume wird selten auf den Bestand aus dem städtischen Forst zurückgegriffen und das hat einen einfachen Grund: Bäume für die Holzwirtschaft sollten im unteren Stammbereich möglichst wenige Äste haben, während es bei einem Weihnachtsbaum gerade hier auf einen dichten Bewuchs ankommt. Bäume aus privaten Gärten wachsen zumeist mit viel Platz und auch ebenmäßiger als solche im Wald.
Für das Entfernen fallen keine Kosten an. Diese werden von der Stadt Landsberg am Lech getragen.
Bürger, die 2023 gerne einen Weihnachtsbaum aus ihrem Garten spenden möchten, können sich ab September 2023 an den Städtischen Bauhof wenden.
Zu beachten ist, dass aus Kostengründen nur Bäume aus Landsberg am Lech und der näheren Umgebung ausgewählt werden können.



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