Der Christbaum

Die Christbäume, die zur Weihnachtszeit den öffentlichen Raum im Stadtgebiet schmücken stammen traditionell aus den Gärten Landsberger Bürgerinnen und Bürger. Jedes Jahr im September ruft die Stadt zur Christbaumspende auf.

Was eine schöne Tradition geworden ist, kann für manche Gartenbesitzer die Lösung eines stetig wachsenden Problems darstellen. Der eigene Baum überschreitet die verträgliche Größe im Garten, doch bringt man es nicht übers Herz, den über viele Jahre gewachsenen Stamm zu fällen. Durch die Spende wird er einem schönen Zweck zugeführt und erstrahlt noch einmal in hellem Glanz zur Weihnachtszeit.
Für die Christbäume wird selten auf den Bestand aus dem städtischen Forst zurückgegriffen und das hat einen einfachen Grund: Bäume für die Holzwirtschaft sollten im unteren Stammbereich möglichst wenige Äste haben, während es bei einem Weihnachtsbaum gerade hier auf einen dichten Bewuchs ankommt. Bäume aus privaten Gärten wachsen zumeist mit viel Platz und auch ebenmäßiger als solche im Wald.
Für das Entfernen fallen keine Kosten an. Diese werden von der Stadt Landsberg am Lech getragen.
Bürger, die 2019 gerne einen Weihnachtsbaum aus ihrem Garten spenden möchten, können sich ab September an den Städtischen Bauhof wenden.
Zu beachten ist, dass aus Kostengründen nur Bäume aus Landsberg am Lech und der näheren Umgebung ausgewählt werden können.


Der Christbaum 2018 auf dem Hauptplatz

Am Montag, 12. November 2018 wurde der Christbaum auf dem Hauptplatz aufgestellt.

 

In diesem Jahr stammte der Baum, eine ca 18 Meter hohe Nordmanntanne aus einem Garten in der Krachenbergsiedlung in Landsberg am Lech. Gefällt wurde er vom Forstamt der Stadt Landsberg am Lech und dem Landsberger Bauhof. Die Tanne wurde 1977 in einer offenen Christbaumkultur ausgegraben und über die Jahre liebevoll gepflegt. Nun wurde die Tanne für den Garten zu groß und schmückt in ihrer vollen Pracht den Landsberger Hauptplatz in der Weihnachtszeit.

 

 

 

Warum wird der Christbaum jedes Jahr schon so früh aufgestellt?

Das hat mehrere Gründe. Zum einen benötigen die Stadtwerke nach der Aufstellung des Baumes zwei Tage um die Beleuchtung anzubringen. Zum anderen hat der Bauhof, der den Christbaum aufstellt, vor Weihnachten alle Hände voll zu tun: die Buden für den Christkindlmarkt müssen aufgestellt werden, neben dem Christbaum auf dem Hauptplatz werden noch weitere 12 Bäume in der Stadt und in den Ortsteilen aufgestellt und natürlich muss in dieser Jahreszeit auch mit dem ersten Schnee gerechnet werden. Die Mitarbeiter des Bauhofs sind dann mit den Winterdienstfahrzeugen im Einsatz.


Durch diese Planung soll sicher gestellt werden, dass pünktlich zur Eröffnung des Christkindlmarktes alles festlich geschmückt und im vollen Glanze fertig ist. Die Weihnachtslichter am Christbaum werden erst zur Eröffnung des Christkindlmarktes strahlen.

So findet man zum Landsberger Christkindlmarkt:

Vom Hauptplatz in Landsberg am Lech über die Ludwigstraße und dem Georg-Hellmair-Platz erstreckt sich der Christkindlmarkt mit seinen über 50 Buden, Ständen und Fahrgeschäften. Informationen zu den Parkmöglichkeiten finden Sie unter www.landsberg.de/parken

Öffentliche Toiletten befinden sich im Historischen Rathaus.


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